Diagnose
Ich schätze es sehr, wenn erst die Ursache der Blähungen diagnostiziert wurde, denn Gründe für Blähungen gibt es gleich mehrere.

Bei uns im Ärztezentrum funktioniert das so: Der Gastroenterologe diagnostiziert anhand der Symptome und Befunde und übermittelt mir diese Infos mittels einer Überweisung. Dann kann man gleich viel gezielter loslegen.
Wie aber generell essen, wenn einen Blähungen plagen?
Fettarm essen:
Besonders ein hoher Fettgehalt und hohe Konzentration an Kohlenhydraten (v. a. Glucose) verlängern die Verweildauer im Magen. Im Dünndarm verweilt der Speisebrei in etwa 1–3 Stunden. Der Dickdarm beansprucht den weitaus größten Anteil der Transitzeit – sie kann bis zu 4 d betragen.
Ballaststoffe reduzieren die Transitzeit im Dickdarm von durchschnittlich 1–3 Tagen (bei der üblichen Ernährung) auf 20–28 h, indem sie Stuhlgewicht und -volumen erhöhen. Dies wird positiv beurteilt, da die Kontaktdauer toxischer Substanzen mit der Kolonschleimhaut verringert wird.
Allgemeine Ernährungs-Tipps zur Beseitigung von Blähungen
Die ist keine Diät im klassischen Sinne. „Satt werden aber mit bläharmen Lebensmitteln“ lautet die Devise!
Trinken Sie viel Flüssigkeit, vor allem Wasser und ungesüßten Tee: vor dem Essen – nicht zum Essen! (erst wieder 15 Minuten nach dem Essen)
Bevorzugen Sie pflanzliche Fette, sie wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Halten Sie nach Möglichkeit feste Zeiten und Orte für Ihre Mahlzeiten ein.
Essen Sie möglichst nur 3 Mahlzeiten pro Tag. Essen Sie Süßigkeiten nicht, wenn Sie Hunger haben, sondern nur im Anschluss an Mahlzeiten.







