Reflux in den Wechseljahren?

Es zeigt sich, dass in den Wechseljahren bei Frauen gerne Sodbrennen und Magenprobleme sich einstellen.

Die sinkenden Hormonspiegel in den Wechseljahren starten sozusagen einen Generalangriff auf den Magen, die Speiseröhre und den Darm. Der untere Speiseröhrenschließmuskel verliert an Spannkraft, Mageninhalt kann in die Speiseröhre gelangen.
Die Schleimhäute des Verdauungstraktes werden dünner und ihre Durchblutung lässt nach.
Wird nicht genug Speichel produziert, so kann dieser auch nicht die aufsteigende Magensäure in der Speiseröhre hinunterspülen.


Viele Frauen setzen sich emotional unter Stress und versuchten früher, die Zeichen der Wechseljahre wie Hitzewallungen und Übelkeit zu verbergen. Jetzt wird diese Thematik immer mehr ans Licht gebracht. Zumal, wenn man sich unter Stress setzt erst recht die Problematik befeuert wird.
Denn Stress fördert die Magensäurebildung. Auch das „empty nest“, wenn Kinder in dieser Zeit bereits ausgezogen sind, kann stärker belasten, als man sich das gerne zugesteht.
Stress hebt den Cortisolspiegel und bremst die Abläufe der Verdauung noch mehr.

Allgemeine Tipps gegen Reflux in den Wechseljahren

Magnesium je nach Gesundheitsdaten ergänzen, aber hier gibt es spezielle Verbindungen, die nun von besonderen Wert sind.

  • Zeit nehmen zum Essen und sehr gut kauen: denn gut gekaute Nahrung erleichtert erheblich die Verdauungsabläufe und der Magen muss weniger arbeiten, die Nahrung passiert ihn schneller und damit wird auch weniger Säure ausgeschüttet.
  • 4-5 kleine Mahlzeiten sind besser als nur 2 oder 3 große. Das überfordert den Magen nicht und er muss nicht so heftig arbeiten, um die Nahrung für die weitere Verdauung im Dünndarm vorzubereiten.
  • Besonders nach üppigem Essen ist ein Verdauungsspaziergang zu empfehlen, denn er regt die Verdauung an
  • Kaffee, Alkohol und Fett bitte reduzieren. Wie essen, dazu mehr auf Ernährung bei Reflux.
  • Neben dem Ausdauersport wird in den Wechseljahren Krafttraining immer wichtiger und besonders gut tut nun Meditation, autogenes Training, Tai Chi oder Yoga.

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