Neustart?

Haben Sie die Feiertage gut verbracht oder machte Ihnen Ihr Magen oder Darm Beschwerden? Wenn ja, verschieben Sie es nicht, dagegen etwas zu unternehmen. Oft renkt sich der Magen oder auch der Darm ganz schnell wieder ein, wenn man rechtzeitig darauf reagiert.

Gesellige Stunden an den Feiertagen oder Verwandtenbesuche bringen viele süße Leckereien oder Genüsse mit sich, die man sich ansonsten nicht täglich gewährt. Leider endet diese Anreihung von Festivitäten oft jedoch mit Blähungen, Völlegefühl oder einem unangenehm aufgeblähten Bauch. Das kann belastend sein und im Alltag auch als Einschränkung empfunden werden oder auch alarmierend wirken.

Druck- und Völlegefühl?

Ein unangenehmes Spannungs- oder Schweregefühl im Oberbauch beschreibt ganz gut das Völlegefühl oder einen Druck am Oberbauch.  Umgangssprachlich liegt etwas schwer im Magen. Das kann durch fettige, große Speisen ausgelöst werden oder durch ungewohnte Lebensmittel und Kombinationen und der Magen wird langsamer entleert oder der Verdauungstrakt besonders heraus gefordert.

gebläht?

Blähungen werden durch Luft oder Gase im Magen-Darm-Trakt verursacht. Diese Gase entstehen zum einen ganz natürlich bei der Verdauung, zum anderen gelangen sie durch hastiges Essen, Schlucken oder kohlensäurehaltige Getränke in den Körper oder aber auch wenn gasproduzierende Bakterien gut genährt werden und schon eine leichte Fehlbesiedelung vorliegt oder Sie eine Nahrungsmittelintoleranz haben, die nicht berücksichtigt wurde.

Auch sehr ballaststoffreiche Speisen oder blähende Gemüsesorten führen zu Blähungen oder verstärken die Gasbildung. Es kommt zu Druckgefühl, vermehrten Aufstoßen, Bauchgluckern, einen Bauch als hätte man einen Luftballon verschluckt, weil die Gase nicht ausreichend weitertransportiert wurden.

Wenn der Darm die Gase nicht ausreichend weitertransportiert, kommt es zu Symptomen wie Druckgefühl, Bauchgluckern, vermehrtem Aufstoßen, sichtbarer Bauchaufblähung oder sogar krampfartigen Schmerzen. Auch bestimmte Lebensmittel – etwa sehr ballaststoffreiche Speisen oder blähende Gemüsesorten – können die Gasbildung zusätzlich verstärken.

Blähungen treten besonders meist nach üppigen oder ungewohnten Mahlzeiten auf.

Neustart und was Sie dagegen tun können:

1. Wärme auf den Bauch

Wärme entspannt die Muskulatur des Magen-Darm-Trakts. Wenn immer es geht eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen, das erwärmt wurde, auf den Bauch legen. Wussten Sie, dass der Magen-Darm-Trakt mehr entspannt, wenn wir kurz auch noch die Augen schließen und die Außenreize zusätzlich vermindern.?

2. bitte bitter!

Bitterstoffe unterstützen die Produktion von Magensaft und sie fördern auch den Speichelfluss. Bereiten Sie bitteres Gemüse wie Chicorée und Rucola oder holen Sie sich Bittertropfen aus der Apotheke. Bittertropfen auf den Handrücken geben und ablecken – so werden diese noch schneller aufgenommen.

3. mit der Ruhe bitte!

Was passiert wenn man langsam isst? Ja man verschluckt weniger Luft, die Vorverdauung beginnt schon im Mund beim Kauen, man fühlt früher ein Sättigungsgefühl und isst daher nicht zu viel und unterstütz also mehrfach die Magen- und Darmaktivität.

Gerne empfehle ich auch einen Orangenblütentee oder Melissentee nach dem Essen zur Entspannung. Wenn diese einfachen Maßnahmen nicht greifen, dann ist der Besuch beim Internisten und im Anschluss mit einer Diagnose ein Termin in der Diätologie ein sicherer Ausweg.

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